Samstag, 12.09.2026 - 15:30 Uhr

AFC Ulten Raiff.

0 - 1

Nals

Gatscher (33.)

Laurin Breitenberger und "Oldie" Dennis Malleier lieferten sich in der Schlussphase einige intensive Zweikämpfe.

Knappe Heimniederlage gegen Nals

Ulten verliert auch das dritte Saisonspiel - Aaron Gatscher entscheidet chancenarme Partie (33.)

Der AFC Ulten Raiffeisen steht nach drei Spielen noch immer ohne Punkte da. Beim Heimspiel gegen Nals verschlief man den ersten Durchgang komplett und geriet folgerichtig in Rückstand, als Gatscher nach schöner Vorarbeit von Willi Tschurtschenthaler zum 1:0 traf (33.). In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel ausgeglichener, doch wie bereits in den bisherigen Partien fehlte den Ultnern im Spiel nach vorne die Durchschlagskraft. So hatten die Gäste kaum Mühe, das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Für die Elf von Davide Santachiara geht es am kommenden Samstag mit dem Auswärtsspiel in Laag weiter.
Ultens Coach nahm im Vergleich zu den bisherigen Auftritten seiner Mannschaft eine taktische Änderung vor und ließ im Mittelfeld mit einer Raute spielen. Den gewünschten Erfolg brachte das jedoch nicht – zumindest nicht im ersten Durchgang. In den ersten 45 Minuten ließ Ulten nämlich so gut wie alles vermissen, was es im Fußball braucht, um konkurrenzfähig zu sein. Ultens Spieler verloren fast alle Zweikämpfe, waren nicht präsent und hatten dem Gegner in Sachen Körpersprache und Aggressivität nichts entgegenzusetzen. Nals hatte alles im Griff, ohne wirklich glänzen zu müssen. Die erste Torchance hatte die Elf von Klaus Lechner nach einem Eckball. Gasser brachte das Leder auf den langen Pfosten, wo Willi Tschurtschenthaler völlig frei zum Kopfball kam. Fabian Schwarz war jedoch hellwach und wehrte seinen Versuch aus kurzer Distanz ab (13.). Der Außenspieler, der vor zwei Jahren von Andrian gekommen war, setzte sich wenig später auf rechts durch, brachte das Leder zur Mitte, wo Zecchini nicht wirklich an den Ball kam. Er verlängerte ihn jedoch ungewollt auf den zweiten Pfosten, wo der aufgerückte Spaccavento sofort abzog, doch per Fußbabwehr konnte Ultens Schlussmann stark parieren (23.). Von Ulten war nichts zu sehen und nach etwas mehr als einer halben Stunde Spielzeit gerieten Luis Gruber & Co. in Rückstand: Rekas Pass auf Raffael Trafoier wurde von Zecchini in Ultens Spielhälfte abgefangen. Nach Doppelpass mit Spaccavento flankte der letztjährige Angreifer von Tirol auf den langen Pfosten, wo Tschurtschenthaler mitgelaufen war. Dieser legte den Ball zurück auf die Fünfmeterlinie, wo Gatscher per Flachschuss präzise ins lange Eck traf (33.). Mit diesem Ergebnis ging es in die Kabinen.
Kurz nach Wiederbeginn hätten die Gäste ihre Führung um ein Haar ausbauen können: Simon Thurners flache Hereingabe von der rechten Grundlinie wäre fast zur idealen Vorlage für Zecchini geworden, doch der hellwache Fabian Schwarz rettete seine Mannschaft vor dem Zwei-Tore-Rückstand (47.). Davide Santachiara an Ultens Seitenlinie erkannte, dass es so nicht weitergehen konnte und beorderte Garber nach vorne. Diese Umstellung tat dem Spiel seiner Mannschaft gut, da man vorne nun etwas präsenter war. Der Ultner Vizekapitän war es in Minute 63 schließlich auch, der den ersten Torabschluss seines Teams verbuchen konnte. Nach einem schönen Pass von Reka verschätze sich Nals-Kapitän Huber und Andrè kam zum Abschluss, sein Schuss ging jedoch am kurzen Pfosten vorbei. Nals wirkte im zweiten Durchgang längst nicht mehr so sicher wie in den ersten 45 Minuten. So richtig Kapital konnte Ulten daraus allerdings nicht schlagen. Adrian Gamper fasste sich nach 76 Minuten ein Herz, doch sein Flachschuss aus 20 Metern ging knapp am Tor vorbei. Auch die nächste Chance des Spiels gehörte den Ultnern: Holzner brachte den Ball aus dem Halbfeld aufs Tor. Lukas Breitenberger war ideal eingelaufen, konnte seinen Kopfball allerdings nicht aufs Tor bringen (78.). Weil Reka in der Nachspielzeit einen Freistoß über das Tor setzte, musste Nals-Keeper Taibon sein Können in den 90 Minuten so gut wie nie unter Beweis stellen, sodass Ulten als verdienter Verlierer vom Feld ging.

Fabian Schwarz 1 Taibon
Lukas Breitenberger 2 Spaccavento
Gruber 3 Botzner
Reka 4 Gasser
Schwienbacher 5 Huber
Raffael Trafoier 6 Gatscher
Tobias Breitenberger 7 Felix Thurner
Holzner 8 Tschurtschenthaler
Marcel Zöschg 9 Zecchini
Garber 10 Pompermair
Adrian Gamper 11 Simon Thurner
Gatscher (33.)
Schwienbacher (50.)
Laurin Breitenberger [16]
Tobias Breitenberger (53.)
Fabian Pilser [14]
Spaccavento (62.)
Rocca [14]
Tschurtschenthaler (65.)
Pichler [13]
Raffael Trafoier (65.)
Manuel Pilser [17]
Simon Thurner (78.)
Nobile [19]
Adrian Gamper (78.)
Fabian Schwarz [18]
Marcel Zöschg (82.)
Aaron Gamper [19]
Zecchini (83.)
Dennis Malleier [20]
Lukas Breitenberger, Luis Gruber, Aaron Gamper Huber, Felix Thurner